13. September 2026

Im September 2025 hat die Ukraine 106 weitere Kinder zurückgebracht, die deportiert, gewaltsam verschleppt oder in vorübergehend besetzten Gebieten festgehalten worden waren. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der zurückgeführten Kinder auf 1.656. Ihre Rückkehr wurde durch die koordinierten Bemühungen der Initiative Bring Kids Back UA und ihrer Partner ermöglicht: das Büro des Bürgerbeauftragten der Ukraine, das ukrainische Netzwerk für Kinderrechte, Save Ukraine, Helping to Leave und das Gemeinsame Zentrum für die Koordinierung der Suche und Freilassung von Gefangenen.
Am 23. September hielt die Internationale Koalition für die Rückkehr ukrainischer Kinder am Rande der UN-Generalversammlung einen hochrangigen Gipfel in New York ab. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehörten die Einführung eines von Ländern wie dem Vereinigten Königreich, Kanada sowie den nordischen und baltischen Staaten unterstützten Aufspür- und Verifizierungsmechanismus; die Zusage Österreichs, sich an den Vermittlungsbemühungen zu beteiligen; und die Ausweitung von Reintegrationsprogrammen unter der Schirmherrschaft der First Lady Olena Selenska. Auch die Europäische Union und Andorra traten der Koalition bei und stärkten damit die globale Koordinierung.
Nur zwei Tage später traf sich die First Lady der Ukraine, Olena Selenska, mit der US-First Lady Melania Trump. Sie sprachen über gemeinsame Werte, die Notwendigkeit, vom Krieg betroffene Kinder zu schützen, und die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit zur Wahrung der Kindheit. Frau Selenska dankte Frau Trump für ihre öffentliche Unterstützung und forderte fortgesetzte Anstrengungen zur Rückführung verschleppter Kinder.
Ebenfalls in diesem Monat kündigte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, an, dass die EU den nächsten internationalen Gipfel zur Rückkehr verschleppter ukrainischer Kinder ausrichten wird. Sie bekräftigte, dass Europa gemeinsam mit den Vereinigten Staaten so lange arbeiten wird, bis jedes Kind nach Hause gebracht ist. Mehr als 50 Personen, die mit Russlands Verschleppungspolitik in Verbindung stehen, befinden sich derzeit unter Sanktionen, und über 10 Millionen US-Dollar werden in Zusammenarbeit mit UNICEF in die Genesungsunterstützung für ukrainische Kinder investiert.
