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3. Dezember 2024

Ein neuer Bericht des Yale HRL enthüllt Russlands systematisches Programm zur erzwungenen Adoption ukrainischer Kinder: WIR FORDERN HANDELN!

Ein neuer Bericht des Yale HRL enthüllt Russlands systematisches Programm zur erzwungenen Adoption ukrainischer Kinder: WIR FORDERN HANDELN!

Am 3. Dezember 2024 veröffentlichte das Yale Humanitarian Research Lab einen Bericht mit dem Titel „Russlands systematisches Programm zur erzwungenen Adoption und Pflege von ukrainischen Kindern“.

Andriy Yermak, Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, begrüßte den Bericht und erklärte: „Russland muss seine Leugnung der erzwungenen Adoption beenden und ein Register aller ukrainischen Kinder vorlegen, die es zwangsweise festhält. Die Ukraine wird nicht ruhen, bis unsere Kinder nach Hause zurückgekehrt sind und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.“

Die stellvertretende Ministerpräsidentin für europäische und euro-atlantische Integration der Ukraine und Justizministerin, Olga Stefanishyna, betonte: „Dieser Bericht zeigt, dass die russischen Behörden nicht nur mit dem Schicksal dieser Kinder manipulieren, sondern gezielt ihre ukrainische Identität auslöschen. Die Ukraine wird weiterhin unermüdlich daran arbeiten, jedes Kind zurückzuholen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, den Druck auf Russland zu erhöhen, damit diese schrecklichen Verbrechen aufhören.“

Dieser Bericht ist das Ergebnis von 20 Monaten akribischer Forschung im Rahmen des Programms Conflict Observatory und stellt die bisher detaillierteste Analyse der systematischen Versuche Russlands dar, die ukrainische Identität durch illegale Deportation, erzwungene Adoption und Umerziehung auszulöschen.

Die Ergebnisse zeigen, dass mindestens 314 ukrainische Kinder rechtswidrig aus ihrem Zuhause entfernt und in 21 Regionen Russlands bei russischen Familien oder in Einrichtungen untergebracht wurden. Viele dieser Kinder wurden bereits zwangsweisen Staatsbürgerschaftsänderungen unterzogen, und ihre Profile in offiziellen Datenbanken wurden verändert, um ihre ukrainische Herkunft zu verschleiern.

Der Bericht beleuchtet die Erfahrungen von Kindern, die gewaltsam aus besetzten Gebieten, vorwiegend aus Donezk und Luhansk, verschleppt wurden. Diese Kinder wurden monatelang in russischen Einrichtungen festgehalten, wo sie intensiver Propaganda und Umerziehung ausgesetzt waren. Zu den Taktiken gehörten die Umbenennung der Kinder, die Änderung ihrer Staatsbürgerschaft und ihre Unterbringung in dauerhaften Adoptions- oder Vormundschaftsverhältnissen bei russischen Familien.

Nathaniel Raymond, Exekutivdirektor des Humanitarian Research Lab, erklärte, dass 67 der 314 identifizierten ukrainischen Kinder als russische Staatsbürger eingebürgert wurden. Die Mehrheit dieser Kinder stammt aus den Regionen Donezk und Luhansk. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass weitere Kinder in den Datenbanken aus anderen ukrainischen Regionen wie Saporischschja, Charkiw und Cherson stammen.

Die internationale Gemeinschaft muss auf diese alarmierenden Ergebnisse reagieren. Wir fordern, dass Russland sofort die Identitäten und Aufenthaltsorte aller ukrainischen Kinder offenlegt!

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