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Original ansehen25. Mai 2024

Vom 19. bis 22. Mai 2024 besuchte eine ukrainische Delegation unter der Leitung von Daria Herasymchuk, Beraterin und Beauftragte des Präsidenten der Ukraine für die Rechte und Rehabilitation von Kindern, Argentinien. Dieser Besuch war Teil der Informationskampagne ""Stolen Voices"", die von Präsident Wolodymyr Selenskyj initiiert wurde.
Die Delegation, der zwei von russischer Aggression betroffene Teenager sowie Mykola Lytvynenko vom Koordinierungszentrum für Familienerziehung und die Entwicklung der Kinderbetreuung angehörten, traf sich mit argentinischen Regierungsbeamten, EU-Vertretern und lokalen Gemeinschaften. Die ukrainischen Teenager Ivan Matkovskyi und Vladyslav Buriak teilten ihre traumatischen Erfahrungen unter der russischen Aggression und forderten Argentinien dazu auf, sich den Bemühungen gegen den Aggressor anzuschließen.
Daria Herasymchuk hob die entscheidende Notwendigkeit des vierten Punktes der von Präsident Selenskyj vorgeschlagenen Friedensformel hervor und betonte, wie wichtig es sei, die Kinder der Ukraine vor russischen Entführungen zu retten. Argentinien versicherte, dass ein Beitritt zur Internationalen Koalition für die Rückkehr ukrainischer Kinder geprüft werde.
In Treffen erörterte Herasymchuk sechs Szenarien der Kindesentführung durch Russland und merkte an, dass bisher nur fast 400 Kinder zurückgekehrt seien. Sie stellte zudem den Plan Bring Kids Back UA vor, der alle Aspekte der Entführungsproblematik adressiert, von der Lokalisierung und Rückkehr der Kinder bis hin zu ihrer Reintegration und Interessenvertretung.
Die Kampagne ""Stolen Voices"", die vom Büro des Präsidenten der Ukraine und dem Außenministerium unterstützt wird, zielt darauf ab, die Weltgemeinschaft über Russlands Verbrechen an ukrainischen Kindern zu informieren und deren sichere Rückkehr zu gewährleisten.
""Gemeinsame Anstrengungen und der Wissensaustausch mit Institutionen wie in Argentinien sind entscheidend für die Lösung dieses Problems"", betonte Herasymchuk. ""Heute leiden ukrainische Kinder unter russischer Aggression. Morgen könnten es Kinder aus einem anderen Land sein, wenn wir das absolute Böse, das Russland darstellt, nicht bekämpfen.""
