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Original ansehen31. Mai 2024

Heute fand im Nationalmuseum für die Geschichte der Ukraine die offizielle Eröffnung der Ausstellung und Buchpräsentation „Living the War: Children during the Russian War Against Ukraine“ statt, die im Rahmen des Plans Bring Kids Back UA von Präsident Wolodymyr Selenskyj erstellt wurde. Die Ausstellung, die vom 1. bis 7. Juni für die Öffentlichkeit zugänglich ist, soll die internationale Aufmerksamkeit auf die während des Krieges an ukrainischen Kindern begangenen Verbrechen lenken.
Daria Herasymchuk, Beraterin des Präsidenten für Kinderrechte und Rehabilitation, moderierte die Veranstaltung. In ihrer Eröffnungsrede betonte sie die Bedeutung des Treffens am Vorabend des Internationalen Kindertages. Sie sagte: „Das Buch enthält acht Geschichten, acht Stimmen von Kindern, die deportiert wurden, die ihre Eltern verloren haben, die ihr Zuhause verloren haben und die viele Monate in der Besatzung verbracht haben. Sie repräsentieren jene Kinder, deren Stimmen wir noch nicht gehört haben und vielleicht auch nie hören werden, über die an ihnen begangenen Verbrechen. Es ist entscheidend, dass die Stimmen ukrainischer Kinder niemals zum Schweigen gebracht werden.“
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Andrij Kostin hob die beispiellosen Verbrechen an ukrainischen Kindern hervor. „Dieses Buch sollte auf dem Schreibtisch jedes internationalen Staats- und Regierungschefs sowie des Leiters einer internationalen Organisation liegen, damit sie ihren Arbeitstag mit dem Lesen dieser Geschichten beginnen können. Sie dürfen nicht vergessen, dass das, was Russland heute mit ukrainischen Kindern macht, es morgen mit Kindern aus anderen Ländern tun könnte“, bemerkte Kostin.
Der ukrainische Bürgerbeauftragte Dmytro Lubinets erörterte die Komplexität und das Ausmaß der russischen Entführungen ukrainischer Kinder. „Die Rückkehr ukrainischer Kinder ist selten und immer einzigartig, da Russland sie nicht zurückgeben will, weil es damit die Entführung zugeben würde“, sagte Lubinets.
Die Ausstellung und das Buch beleuchten nicht nur die schrecklichen Erfahrungen dieser Kinder, sondern unterstreichen auch die Wichtigkeit, ihre Geschichten mit der Welt zu teilen. Während der Veranstaltung erhielten geladene Gäste aus Botschaften, Ministerien, Meinungsführer und Medien Exemplare des Buches.
Durch die Präsentation ihrer Stimmen und persönlichen Berichte zielt die Ausstellung darauf ab, die internationale Gemeinschaft auf die begangenen Gräueltaten aufmerksam zu machen und Unterstützung für die Kinder der Ukraine zu mobilisieren.
