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18. Februar 2025

Der 18. Februar markiert den dritten Jahrestag des Beginns der Massendeportation ukrainischer Kinder durch Russland

Der 18. Februar markiert den dritten Jahrestag des Beginns der Massendeportation ukrainischer Kinder durch Russland

Am 18. Februar 2022 leitete Russland die Massendeportation ukrainischer Kinder ein. Sechs Tage vor der umfassenden Invasion kündigten die sogenannten „DVR“ und „LVR“ – die vollständig von Moskau kontrolliert werden – die zwangsweise Umsiedlung von Frauen und Kindern auf russisches Territorium an. Dies war eine vorsätzliche Operation, die den Beginn von Russlands systematischer Deportationspolitik markierte.

Am 16. Februar 2022 unterzeichnete das Oberhaupt der Besatzungsverwaltung von Donezk, Denis Puschilin, ein Dekret, das die „Evakuierung“ der Bevölkerung anordnete. Zwei Tage später, am 18. Februar, erließ er einen Befehl, der die gewaltsame Entfernung von Kindern aus Waisenhäusern, Internaten und anderen staatlichen Einrichtungen vorschrieb.

Bis zum 19. Februar meldeten die Besatzungsbehörden, dass mehr als 6.000 Menschen deportiert worden waren, darunter 2.700 Kinder.

Ähnliche Befehle wurden in der sogenannten „LVR“ erlassen. Hunderte ukrainische Kinder wurden bereits vor Beginn der umfassenden Invasion zwangsweise aus den vorübergehend besetzten Gebieten der Oblast Luhansk entfernt.

Deportierte Kinder wurden über ganz Russland verteilt, oft tausende Kilometer von ihrem Zuhause entfernt. Ihre Dokumente wurden gefälscht, ihre Namen und ihre Staatsbürgerschaft geändert, wodurch ihre ukrainische Identität faktisch ausgelöscht wurde. Viele von ihnen wurden in russischen Pflegefamilien untergebracht oder von russischen Bürgern adoptiert.

„Russland versucht, die ukrainische Identität dieser Kinder auszulöschen und sie zu einem Teil seiner imperialen Maschine zu machen. Dies ist ein Kriegsverbrechen mit konkreten Tätern, und jeder von ihnen wird zur Rechenschaft gezogen werden“, betonte Daria Zarivna, Beraterin des Leiters des Büros des Präsidenten der Ukraine und Chief Operating Officer von Bring Kids Back UA.

Russland rechtfertigt sein Vorgehen weiterhin als „Evakuierungen“, doch es trägt die alleinige Verantwortung dafür, dass diese Kinder durch den Krieg und die systematische Verletzung ihrer Rechte in Gefahr gebracht und gehalten werden.

Die Ukraine fordert die internationale Gemeinschaft auf, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten und die bedingungslose Rückkehr aller deportierten Kinder zu fordern.

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