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Original ansehen29. November 2024

Das Treffen im Büro des Präsidenten wurde von Daria Zarivna, Beraterin des Leiters des Büros des Präsidenten und Chief Operating Officer von Bring Kids Back UA, Iryna Wereschtschuk, stellvertretende Leiterin des Büros des Präsidenten, sowie Daria Herasymchuk, Beraterin und Beauftragte des Präsidenten für Kinderrechte und Rehabilitation, geleitet. Daran nahmen Organisationen teil, die sich mit der Suche nach deportierten und zwangsverschleppten Kindern befassen, Verbrechen gegen sie dokumentieren und bei der Wiedereingliederung der zurückgekehrten Kinder helfen.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, die Arbeit an der Suche, Rückkehr und Wiedereingliederung von Kindern effektiver zu gestalten. Es ist zudem entscheidend, Fälle von Deportation und Zwangsumsiedlung zu dokumentieren, um Gerechtigkeit zu gewährleisten. Deshalb binden wir die ukrainische Zivilgesellschaft aktiv in Bring Kids Back UA ein. Die Erfahrung nationaler Organisationen ist einzigartig. Gleichzeitig arbeiten wir mit internationalen Organisationen zusammen, mit einem besonderen Fokus auf Länder des Globalen Südens“, betonte Daria Zarivna.
Iryna Wereschtschuk merkte an, dass das Justizministerium derzeit die Daten in einem speziellen Register aktualisiert, das Informationen über deportierte und zwangsverschleppte Kinder enthält. Ein wichtiges Ergebnis dieser Arbeit wird die Standardisierung der Verfahren zur Übermittlung von Informationen an das Register und zum Zugriff darauf sein.
„Es ist für uns essenziell, eine einheitliche Datenbank über deportierte Kinder, ihre Bewegungsgeschichte und ihre Anzahl zu haben. Russland stellt keine Informationen bereit, daher müssen wir unsere Kräfte bündeln, um maximalen Druck auf sie auszuüben. Wir verstehen, dass auch Menschenrechtsorganisationen über Daten verfügen, da Kinder und ihre Familien diese Organisationen direkt kontaktieren können. Deshalb müssen wir kontinuierlich Informationen austauschen und unsere Bemühungen koordinieren, um die Kinder zu finden und zurückzubringen“, sagte sie.
Daria Herasymchuk rief zivilgesellschaftliche Organisationen dazu auf, dabei zu helfen, die Geschichten dieser Kinder und die Mittel zu ihrer Rettung bekannter zu machen: „Ich möchte, dass die Stimmen ukrainischer Kinder gehört werden – laut und weltweit. Gerade jetzt werden ihre Stimmen von den russischen Behörden gestohlen. Es liegt in unserer Macht als Erwachsene, ihnen die Möglichkeit zurückzugeben, sich zu äußern und die Wahrheit zu sagen.“
Während des Treffens gaben Vertreter des zivilen Sektors Rückmeldungen zu ihrer Interaktion mit der Initiative Bring Kids Back UA und machten Vorschläge für gemeinsame Informationskampagnen. Sie schlugen außerdem vor, Experten aktiv in Projekte einzubinden, die auf die Wiedereingliederung und die Erlangung von Gerechtigkeit für die Kinder abzielen.
