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12. September 2024

Der 4. Gipfel der First Ladies und Gentlemen: ein globaler Fokus auf den Schutz von Kindern vor Deportation

Der 4. Gipfel der First Ladies und Gentlemen: ein globaler Fokus auf den Schutz von Kindern vor Deportation

Heute fand in Kyiv der 4. Gipfel der First Ladies und Gentlemen statt, der von der First Lady der Ukraine, Olena Selenska, initiiert wurde. Mit dem zentralen Thema „Schutz der Kindheit: Eine sichere Zukunft gewährleisten“ versammelte die Veranstaltung globale Führungspersönlichkeiten, um über die Sicherheit von Kindern während Konflikten zu diskutieren. Einer der Hauptschwerpunkte war der Schutz von Kindern vor Deportation und anderen Kriegsverbrechen.

Olena Selenska betonte die Bedeutung des Gipfels und erklärte: „Alle Länder stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Kindersicherheit. Wir müssen anerkennen, dass globale Schutzmaßnahmen versagen, und zusammenarbeiten, um Lösungen zu schaffen.“

Das erste Panel mit dem Titel „Kindersicherheit während des Krieges“ befasste sich mit Schlüsselthemen wie Deportation, Indoktrination und der Rekrutierung von Kindern in Konfliktzonen. Zu den prominenten Rednern gehörten:

  • Olena Selenska, First Lady der Ukraine;
  • Anne Applebaum, polnisch-amerikanische Historikerin, Schriftstellerin und Journalistin;
  • Dmytro Lubinez, Ombudsmann der Ukraine;
  • Andrij Kostin, Generalstaatsanwalt der Ukraine;
  • Karim Khan, Ankläger am Internationalen Strafgerichtshof;
  • Janine di Giovanni, Journalistin und Kriegskorrespondentin;
  • Darja Herasymtschuk, Beraterin und Beauftragte des Präsidenten der Ukraine für Kinderrechte und Rehabilitation.

Während der Diskussion hob Dmytro Lubinez hervor: „Kinder und Krieg sind nicht vereinbar. Russlands Aggression hat zu systematischen Verletzungen der Kinderrechte geführt, und wir müssen ein globales System schaffen, um Kinder während Konflikten zu schützen.“

Andrij Kostin betonte die Bedeutung der Gerechtigkeit und wies darauf hin, dass die Ukraine rund 4.000 Strafverfahren wegen Kriegsverbrechen an Kindern untersucht. Er erklärte: „Gerechtigkeit für die Ukraine ist unmöglich, ohne alle für internationale Verbrechen Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, einschließlich der Deportation von Kindern.“

Janine di Giovanni reflektierte ihre Erfahrungen als Kriegskorrespondentin und betonte: „In jedem Konflikt leiden die Kinder am meisten. Das Trauma, das sie ertragen, wird ihr ganzes Leben prägen, und die internationale Gemeinschaft darf die Augen vor diesen Verbrechen nicht verschließen.“

Darja Herasymtschuk unterstrich die dringende Notwendigkeit kollektiven Handelns: „Die Welt kann nicht behaupten, Kinder zu schützen, ohne die brutale Realität von Kindesentführungen und Deportationen anzusprechen. Wir müssen daran denken, dass hinter jeder Zahl das Leben eines Kindes steht, und wir müssen gemeinsam Wege finden, sie nach Hause zu bringen und in ihre Gemeinschaften zu reintegrieren.“

Zum Abschluss des Gipfels kündigte Olena Selenska die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung an, die die Notwendigkeit der dringenden Suche nach und Rückführung von deportierten Kindern betonte. Die Erklärung hob die globale Verantwortung zum Schutz von Kindern vor Schaden hervor, mit einem spezifischen Fokus auf die Bekämpfung von Deportation und die Sicherung des Rechts von Kindern, in Sicherheit aufzuwachsen.

Der Plan Bring Kids Back UA, initiiert von Präsident Wolodymyr Selenskyj, spielt weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Rückführung deportierter ukrainischer Kinder und ihrer Reintegration in die Gesellschaft. Der Gipfel verstärkte das Engagement der internationalen Gemeinschaft, die Täter von Verbrechen gegen Kinder zur Rechenschaft zu ziehen und die Schwächsten in Zeiten des Krieges zu schützen.

Die Welt kann nicht vom Schutz von Kindern sprechen, ohne die Krise der entführten und deportierten Kinder anzuerkennen. Es ist unerlässlich, dieses Thema im Vordergrund zu halten, Führungspersönlichkeiten und Bürger gleichermaßen an seine Dringlichkeit zu erinnern und unermüdlich an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten, um die sichere Rückkehr und Zukunft dieser Kinder zu gewährleisten.

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