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Original ansehen20. Dezember 2024

Am 20. Dezember fand in Kyjiw die Präsentation des Berichts mit dem Titel „Russlands Jugendpolitik als Instrument zur Zerstörung der Identität in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine“ statt, der vom Zentrum für politische Bildung „Almenda“ durchgeführt wurde.
Der Bericht ist das Ergebnis einer Untersuchung, die von Juli bis November 2024 durchgeführt wurde und die Rolle der Jugendpolitik der Russischen Föderation bei der Russifizierung, Militarisierung und ideologischen Indoktrination ukrainischer Kinder und Jugendlicher in den besetzten Gebieten analysierte.
Während der Diskussion betonte Oleksandra Dvoretska, Leiterin der Abteilung für Politik bei Bring Kids Back UA: „Russlands Politik der Militarisierung ukrainischer Kinder hat konkrete Folgen: Kinder, die 2014 im Schulalter waren, haben nun eine ideologische Indoktrination und militärische Ausbildung durchlaufen und dienen in der russischen Armee, wo sie gegen ihr eigenes Land kämpfen. Russland greift ukrainische Kinder nicht nur mit Raketen an – es greift ihre Identität und ihr Bewusstsein an und begeht Verbrechen an ihnen.“
Der Bericht enthüllt die Struktur der russischen Jugendpolitik, ihre Hauptumsetzungsrichtungen und Einflussmechanismen sowie die Identifizierung wichtiger Persönlichkeiten, die an ihrer Durchführung beteiligt sind. Zu ihnen gehören Grigory Gurov, Leiter von Rosmolodezh (Russische Föderale Agentur für Jugendangelegenheiten), und Dmitry Chernyshenko, stellvertretender Ministerpräsident Russlands, die die Umsetzung des Projekts „Jugend und Kinder“ beaufsichtigen, das darauf abzielt, Jugendliche in den besetzten Gebieten der Ukraine zu militarisieren und zu russifizieren.
Die Veranstaltung brachte Vertreter staatlicher Institutionen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und internationale Experten zusammen, um die Auswirkungen der russischen Politik auf die vorübergehend besetzten Gebiete zu diskutieren und Wege zur Bekämpfung dieser Bedrohungen zu erkunden.
Besondere Aufmerksamkeit wurde während der Podiumsdiskussionen der Reintegration Jugendlicher gewidmet, die eine ideologische Indoktrination durchlaufen haben. Vertreter des Zentrums für den Schutz von Kinderrechten, der Staatsanwaltschaft der Autonomen Republik Krim, des ukrainischen Ministeriums für Jugend und Sport sowie des Zentrums für politische Bildung „Almenda“ diskutierten über wirksame Mechanismen zur Reintegration betroffener Jugendlicher, zur Bereitstellung psychologischer Unterstützung und zur Wiederherstellung der ukrainischen Identität.
Der Bericht „Russlands Jugendpolitik als Instrument zur Zerstörung der Identität in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine“ dient als Grundlage für internationale Advocacy-Arbeit und Sanktionen gegen diejenigen, die für die Umsetzung dieser Politik verantwortlich sind.
