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Original ansehen2. Februar 2025

Am 2. Februar 2024 starteten die Ukraine und Kanada die Internationale Koalition für die Rückkehr ukrainischer Kinder, die Nationen und Organisationen zusammenbringt, die sich für die sichere Rückkehr der von Russland gewaltsam deportierten ukrainischen Kinder einsetzen. Ein Jahr später haben sich 41 Länder und der Europarat dieser historischen Anstrengung angeschlossen und bekräftigt, dass unschuldige Kinder nicht als Werkzeuge des Krieges benutzt werden dürfen. Die Einladung steht allen Nationen offen, die bereit sind, sich gegen diese Ungerechtigkeit zu stellen.
Mit der Unterstützung der Koalitionsmitgliedstaaten und wichtiger internationaler Partner hat die Ukraine 2024 fast 600 Kinder erfolgreich zurückgebracht. Tausende weitere bleiben jedoch von ihrem Zuhause, ihren Familien und ihrer Kultur getrennt. Die Montrealer Erklärung, die im Oktober 2024 auf der Ministerkonferenz zur menschlichen Dimension der ukrainischen Friedensformel von 53 Ländern und multilateralen Organisationen unterzeichnet wurde, bietet einen klaren Fahrplan für die Rückkehr deportierter Kinder, Kriegsgefangener und rechtswidrig inhaftierter Zivilisten.
Doch es bleibt noch viel zu tun.
Die Ko-Vorsitzenden der Internationalen Koalition, der ukrainische stellvertretende Außenminister Andrii Sybiha und die kanadische Außenministerin Mélanie Joly, nahmen diesen Jahrestag zum Anlass, sofortiges Handeln zu fordern.
Ministerin Joly betonte: „Kanada hat hart daran gearbeitet, das Bewusstsein für die Situation der vertriebenen ukrainischen Kinder zu schärfen, unter anderem durch die Konferenz in Montreal, UN-Resolutionen und andere globale Veranstaltungen. Diese Bemühungen stellen sicher, dass ihr Leiden nicht vergessen wird. Wir haben auch technische Unterstützung und Finanzmittel für lokale Initiativen bereitgestellt, was Kanadas Engagement für praktische Hilfe vor Ort zeigt.“
Minister Sybiha rief zu stärkeren internationalen Anstrengungen auf. „Russlands systematische Deportation ukrainischer Kinder ist ein Verbrechen, das in imperialen Praktiken wurzelt und darauf abzielt, ihre Identität auszulöschen. Ihre Rückkehr bleibt eine der obersten Prioritäten für Präsident Wolodymyr Selenskyj. Wir haben Zusagen gesichert und ein globales Netzwerk aufgebaut. Dank internationaler Unterstützung bringen wir die ukrainischen Kinder zurück, die vom Putin-Regime gestohlen wurden, aber Tausende werden weiterhin rechtswidrig festgehalten. Russland muss aufhören, die Justiz zu behindern. Wir fordern alle Nationen auf, der Koalition beizutreten und das gemeinsame Kommuniqué zu unterzeichnen – kein Kind sollte ein Spielball im Krieg sein. Gemeinsam werden wir sie nach Hause bringen.“
