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Original ansehen31. Mai 2025

Im Zentrum für den Schutz von Kinderrechten in Kyjiw fand ein Treffen zwischen dem ukrainischen Parlamentsbeauftragten für Menschenrechte, Dmytro Lubinets, der leitenden Geschäftsführerin von Bring Kids Back UA und Beraterin des Leiters des Präsidialamtes, Dariia Zarivna, dem US-Senator Richard Blumenthal sowie der Geschäftsträgerin ad interim der USA in der Ukraine, Julie Davis, statt.
Die US-Delegation wurde über die aktuelle Situation bezüglich der Rückkehr ukrainischer Kinder informiert, die illegal deportiert oder zwangsweise nach Russland verschleppt wurden. Besonderes Augenmerk wurde auf die tatsächlichen Mechanismen zur Rückholung der Kinder gelegt.
„Derzeit gibt es zwei primäre Kanäle für die Rückkehr ukrainischer Kinder. Der erste erfolgt durch diplomatische Vermittlung durch Drittländer. Derzeit spielen Katar, die Republik Südafrika und der Vatikan diese Rolle. Die Ukraine arbeitet aktiv daran, den Kreis der Vermittler zu erweitern, mit einem besonderen Fokus auf Länder des Globalen Südens. Der zweite Kanal umfasst Rettungsmissionen, die vom Staat in enger Partnerschaft mit der Zivilgesellschaft und Freiwilligenorganisationen organisiert werden“, merkte Dariia Zarivna an.
Sie betonte, dass die Ukraine den Vermittlern aktuelle Informationen zur Verfügung stellt und bereit ist, groß angelegte Rückführungen zu unterstützen, falls Russland kooperiert.
„Die Deportation und zwangsweise Verschleppung ukrainischer Kinder ist ein Akt des Völkermords. Die Russische Föderation ändert die Dokumente der Kinder in russische, indoktriniert sie und militarisiert ihre Bildung. Das Ziel ist es, sie letztendlich in Soldaten für die russische Armee zu verwandeln, die gegen ihre eigene Heimat kämpfen würden. Um sie zu retten, brauchen wir eine starke internationale Reaktion“, betonte Dmytro Lubinets.
Bei dem Treffen wurde auch die Möglichkeit erörtert, die Frage der Rückkehr ukrainischer Kinder in zukünftige Friedensprozesse einzubeziehen sowie die Bedeutung der Aufrechterhaltung des Sanktionsdrucks auf Russland hervorgehoben.
