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Original ansehen14. Mai 2024

Am 14. Mai 2024 verabschiedete das Ministerkabinett der Ukraine einen Beschluss zur Formalisierung des ""Verfahrens zur Ermittlung und Rückkehr deportierter oder zwangsweise verschleppter Kinder"", das vom Ministerium für Reintegration entwickelt wurde. Eine der Kernkomponenten der Initiative ist die Erstellung eines umfassenden individuellen Rückkehrplans für jedes Kind. Dieser Plan wird sorgfältig ausgearbeitet, um den spezifischen Umständen und Bedürfnissen jedes Kindes gerecht zu werden und sicherzustellen, dass ihre Reintegration mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit erfolgt.
Das neu festgelegte Verfahren definiert die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Regierungsstellen, einschließlich lokaler Exekutivbehörden, dem Menschenrechtsbeauftragten der Werchowna Rada, dem Koordinierungsstab für die Behandlung von Kriegsgefangenen, dem Sicherheitsdienst der Ukraine und dem Nationalen Informationsbüro. Das Ministerium für Reintegration wurde als Koordinator benannt, um einen synchronisierten Ansatz über alle beteiligten Stellen hinweg zu gewährleisten.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den gefährdetsten Gruppen, wie Waisen und Kindern, denen elterliche Fürsorge entzogen wurde.
Der Plan zielt nicht nur darauf ab, ihre Rückkehr zu erleichtern, sondern konzentriert sich auch auf ihren sozialen Schutz und ihre Reintegration, wobei die Bemühungen auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes zugeschnitten werden.
Die ukrainische Regierung will sicherstellen, dass alle vertriebenen Kinder die Möglichkeit haben, sicher in ihre Heimat zurückzukehren.
