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28. März 2025

Ukrainische Delegation führt im Rahmen der Initiative Bring Kids Back UA eine Reihe von Treffen in Großbritannien durch

Ukrainische Delegation führt im Rahmen der Initiative Bring Kids Back UA eine Reihe von Treffen in Großbritannien durch

Im Rahmen der Initiative Bring Kids Back UA von Präsident Selenskyj setzte eine ukrainische Delegation ihren Advocacy-Besuch im Vereinigten Königreich fort und führte in London Treffen mit Regierungsvertretern, Think Tanks und internationalen Experten durch.

Zur Delegation gehörten die stellvertretende Außenministerin Mariana Betsa, die Beraterin des Leiters des Präsidialamtes und Chief Operating Officer von Bring Kids Back UA Dariia Zarivna sowie der Leiter der NGO Save Ukraine, Mykola Kuleba.

Insbesondere fand ein Treffen mit dem Staatsminister für Europa, Nordamerika und Überseegebiete Stephen Doughty, der Staatsministerin im Justizministerium Sarah Sackman und dem parlamentarischen Staatssekretär im Justizministerium Lord Ponsonby statt.

Der Hauptfokus der Gespräche lag auf der Suche und Identifizierung der von Russland deportierten ukrainischen Kinder, rechtlichen Wegen für ihre Rückkehr, Reintegration und Rehabilitation sowie dem Ausbau von Mechanismen zur Rechenschaftspflicht der Täter. Unabhängig davon diskutierten die Parteien die Bedeutung der Aufrechterhaltung der internationalen Aufmerksamkeit für dieses Thema.

Die ukrainische Seite drückte dem Vereinigten Königreich ihre Dankbarkeit für die Unterstützung aus – insbesondere für seine aktive Rolle in der Internationalen Koalition für die Rückkehr ukrainischer Kinder, die Zusammenarbeit bei internationalen Gerichtsverfahren und die Finanzierung von Programmen durch den Partnerschaftsfonds für eine widerstandsfähige Ukraine. Gleichzeitig könne das Vereinigte Königreich eine führende Rolle bei der Erweiterung der Mittel zur Rückkehr von Kindern spielen.

„Dies muss ein systemisches, nachhaltiges Instrument sein, das nicht nur ukrainische Kinder schützt, sondern auch Kinder in anderen Regionen der Welt, die von Krieg und Besatzung betroffen sind“, sagte Dariia Zarivna.

Die Delegation nahm zudem an einem geschlossenen Experten-Rundtischgespräch bei Chatham House, dem Royal Institute of International Affairs, teil, bei dem die Teilnehmer die Zwangsdeportation und Inhaftierung ukrainischer Kinder in den besetzten Gebieten, Russlands Versuche, ihre Identität zu ändern, sowie die Herausforderungen der Reintegration und Rehabilitation bereits zurückgekehrter Kinder diskutierten.

Darüber hinaus gaben Delegationsmitglieder Interviews für mehrere führende internationale Medien und betonten, dass die Rückkehr ukrainischer Kinder bedingungslos sein müsse, da sie eine entscheidende Komponente jeder künftigen Friedensregelung sei.

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