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10. April 2024

UN und Ukraine: Gemeinsam für den Schutz der vom russischen Einmarsch betroffenen ukrainischen Kinder

UN und Ukraine: Gemeinsam für den Schutz der vom russischen Einmarsch betroffenen ukrainischen Kinder

In einer konzertierten Aktion zum Schutz von Kindern vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine hat die Initiative Bring Kids Back UA einen neuen Schritt zur Beendigung und Prävention schwerer Verletzungen von Kinderrechten in der Ukraine gemacht.

Das gemeinsame hochrangige Treffen der Interministeriellen Arbeitsgruppe zu Kindern und bewaffneten Konflikten sowie der UN-Länder-Taskforce für Überwachung und Berichterstattung konzentrierte sich auf die Erfolge bei der Umsetzung des gemeinsamen Präventionsplans zwischen der Regierung der Ukraine und der UN-Taskforce zur Beendigung und Prävention schwerer Verletzungen gegen Kinder in der Ukraine im Kontext der bewaffneten Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine (JPP) sowie auf die nächsten Schritte.

Der Vorsitz des Treffens wurde gemeinsam von Daria Herasymchuk, der Beraterin und Beauftragten des Präsidenten der Ukraine für Kinderrechte und Kinderrehabilitation sowie Ansprechpartnerin der Regierung für Kinder in bewaffneten Konflikten (CAAC), und Munir Mammadzade, dem UNICEF-Vertreter in der Ukraine und Ko-Vorsitzenden der UN-Länder-Taskforce für Überwachung und Berichterstattung (MRM), geführt.

Daria Herasymchuk betonte die direkten Auswirkungen ihrer Diskussionen auf das Leben ukrainischer Kinder und erklärte: ""Alles, was wir besprochen und berichtet haben, spiegelt sich im Leben der ukrainischen Kinder wider, die wir schützen. Dieser Dialog ist nicht nur eine Gelegenheit, das Erreichte zu erörtern, sondern auch weitere gemeinsame Aktionen zu planen.""

Munir Mammadzade, der UNICEF-Vertreter in der Ukraine, lobte die ukrainische Regierung für ihre entschlossene Umsetzung des JPP und sagte: „UNICEF begrüßt die Fortschritte der Regierung der Ukraine bei der Umsetzung des gemeinsamen Präventionsplans und ist bereit, sie weiterhin bei ihren Bemühungen zur Prävention und Beendigung schwerer Verletzungen gegen Kinder während des laufenden Krieges zu unterstützen.“

Wichtige Berichte wurden unter anderem von folgenden Ministerien vorgestellt:

1. Das Verteidigungsministerium erläuterte die kontinuierlichen Bemühungen zur Verbreitung von Wissen über das humanitäre Völkerrecht unter den Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf dem Thema Kinder in bewaffneten Konflikten lag.

2. Die Generalstaatsanwaltschaft informierte über die Entwicklung von Richtlinien zur Überwachung der Einhaltung von Gesetzen bei der strafrechtlichen Ermittlung von Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt gegen Kinder.

3. Das Innenministerium gab Updates zum Pilotprojekt ""Sicheres Land"", verschiedenen Initiativen und informativen Schulungen zur Cybersicherheit und Minensicherheit, insbesondere in Frontregionen mit mobilen Sicherheitsunterrichtseinheiten, die von UNICEF unterstützt werden.

Gleichzeitig informierte Kaitlin Brush, Managerin für Kinderschutz in Notsituationen beim UNICEF-Länderbüro Ukraine, über die Erfolge bei der Umsetzung des JPP mit Unterstützung von UN-Organisationen in der Ukraine.

Das Treffen unterstrich das fortwährende Engagement für das Mandat zu Kindern und bewaffneten Konflikten, das weiterhin ein entscheidender Teil der ukrainischen Strategie zum Schutz junger Ukrainer ist.

Alle im Rahmen dieser Initiative ergriffenen Maßnahmen dienen als potenzielle Modelle für die Entwicklung präventiver Maßnahmen zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten und Notsituationen weltweit.

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