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Original ansehen29. April 2024

Am 26. April 2024 fand in Kyjiw im Rahmen des Ministergipfels für Sozialpolitik ein internationaler Dialog statt, der einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg der Ukraine zu einer umfassenden Reform der Kinderwohlfahrt markierte.
Die First Lady der Ukraine, Olena Zelenska, betonte, dass diese Reform nicht nur eine weitere politische Änderung sei, sondern ein grundlegender Schritt zum Aufbau einer besseren ukrainischen Gesellschaft. „Bei dieser Reform geht es um uns alle. Alles, was mit Kindern zu tun hat, war für die Ukraine schon immer wichtig, und seit der Invasion ist es strategisch geworden. Nicht nur, weil Kinder unsere Zukunft sind, sondern weil sie unsere Gegenwart sind“, erklärte Olena Zelenska.
Iryna Tulyakova, Leiterin des Koordinierungszentrums für die Entwicklung von Familienerziehung und Kinderbetreuung, präsentierte einen strategischen Fahrplan, der die Hauptetappen, Zeitrahmen und Prioritäten für die erfolgreiche Umsetzung der Reform darlegt. Dieser strategische Plan zielt darauf ab, sicherzustellen, dass alle Kinder in der Ukraine in einem sicheren familiären Umfeld aufwachsen, unterstützt durch fürsorgliche Erwachsene und Gemeinschaften, die mit notwendigen sozialen Diensten ausgestattet sind.
Während des Gipfels unterzeichneten EU-Botschafterin Katarina Mathernova und der Leiter von UNICEF in der Ukraine, vertreten durch Munir Mamedzade, eine bedeutende Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und UNICEF. Dabei wurden 12 Millionen Euro bereitgestellt, um die Reform der besseren Betreuung zu stärken, finanzielle Unterstützung und Ressourcen für Familien zu bieten sowie Expertenberatung zu leisten, um die Kinderbetreuungssysteme zu stärken und das Recht jedes Kindes zu wahren, in einem liebevollen familiären Umfeld in der Ukraine aufzuwachsen.
Die Veranstaltung wurde von der ukrainischen Sozialministerin Oksana Zholnovych geleitet und von Ministern und Abgeordneten aus EU-Mitgliedstaaten, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten sowie Vertretern des Präsidialamtes, regionaler Verwaltungen und internationaler Finanzorganisationen besucht. Bemerkenswerte Beiträge kamen von verschiedenen Stiftungen und Organisationen wie der Olena Zelenska Foundation, SOS-Kinderdörfer, Voices of Children und Lumos, die alle aktiv an der Umsetzung der Reform arbeiten.
Das Abhalten solcher internationalen Dialoge bekräftigt das Engagement der Ukraine und ihrer Verbündeten für den Schutz der Rechte und Interessen von Kindern.
