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Original ansehen25. Mai 2025

Am 25. Mai fand im Herzen Londons der Wyschywanka-Marsch 2025 statt, der Hunderte von Ukrainern und internationalen Unterstützern unter einer Botschaft vereinte: Jedes deportierte ukrainische Kind muss nach Hause kommen.
Der diesjährige Marsch widmete sich einem der schmerzhaftesten Verbrechen von Russlands Krieg gegen die Ukraine – der Deportation und der erzwungenen Überführung ukrainischer Kinder. Offiziellen Daten zufolge wurden mehr als 19.000 ukrainische Kinder entführt. Bisher konnten erst 1.324 zurückgebracht werden.
Die Route des Marsches führte vom Wellington Arch bis zum St.-Wladimir-Denkmal. Die Teilnehmer liefen in Solidarität, trugen ukrainische Flaggen, traditionelle bestickte Hemden und hielten Schilder hoch, die Gerechtigkeit und internationales Handeln forderten.
Die Veranstaltung wurde von der ukrainischen Gemeinschaft im Vereinigten Königreich unterstützt, darunter die St. Mary’s Ukrainian School, CYM London, AUGB London, Dzvin, der Ukrainian Social Club und Women Fight For UA. Zu den Rednern gehörten Eduard Fesko, stellvertretender Leiter der Mission an der Botschaft der Ukraine im Vereinigten Königreich, und Bischof Kenneth Nowakowski von der Ukrainischen Katholischen Eparchie der Heiligen Familie.
Die Chief Operating Officer von Bring Kids Back UA und Beraterin des Leiters des Büros des Präsidenten der Ukraine, Dariia Zarivna, drückte allen, die marschierten und die Sache unterstützten, ihren Dank aus. Die Initiative Bring Kids Back UA war Partner der Veranstaltung und arbeitete daran, das weltweite Bewusstsein für dieses Kriegsverbrechen zu schärfen und internationale Unterstützung für die Rückkehr jedes gestohlenen Kindes zu mobilisieren.
Der Marsch unterstrich erneut eine klare Botschaft:
Wir werden nicht ruhen, bis das letzte ukrainische Kind zu Hause ist.
Gerechtigkeit muss walten.
