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Original ansehen30. Mai 2025

Die Herausforderungen bei der Rückführung, Rehabilitation und Reintegration ukrainischer Kinder, die illegal deportiert oder zwangsweise nach Russland umgesiedelt wurden, wurden während einer Veranstaltung mit dem Titel „Vorsicht, zerbrechlich: Kindheit, Krieg, Besatzung, Deportation“ in Kyiv diskutiert. Unter den Teilnehmern war die Chief Operating Officer von Bring Kids Back UA und Beraterin des Leiters des Präsidialbüros, Dariia Zarivna.
„Wir haben es nicht nur mit der physischen Entführung von Kindern zu tun, sondern mit einem zentralisierten Versuch, ihre ukrainische Identität auszulöschen“, sagte Dariia Zarivna.
Die Veranstaltung beinhaltete auch eine Sonderaufführung des Dokumentarfilms „Gestohlene Kindheit“, der die wahren Geschichten ukrainischer Kinder teilt, die ihre Eltern verloren haben, Besatzung erlitten haben, zwangsweise deportiert wurden oder illegal nach Russland gebracht wurden.
Laut der Chief Operating Officer von Bring Kids Back UA hat Russland ein umfassendes Indoktrinationssystem geschaffen, das auf ukrainische Kinder abzielt.
„Von Kindergärten bis zu Universitäten – das gesamte System ist darauf ausgelegt, Erinnerung auszulöschen, Identität zu zerstören und Soldaten heranzuziehen, die gegen ihre eigene Heimat kämpfen würden. Deshalb ist es wichtig, offen darüber zu sprechen. Dokumentarfilme wie ‚Gestohlene Kindheit‘ sind ein wirksames Instrument für internationale Anwaltschaft“, betonte sie.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Reintegration von Kindern nach ihrer Rückkehr. Iryna Tuliakova, Leiterin des Koordinierungszentrums für Familienziehung und Kinderbetreuung, merkte an, dass alle Beteiligten in diesem Prozess koordiniert arbeiten sollten.
„Als Teil der Initiative Bring Kids Back UA haben wir gemeinsam mit unseren Partnern einen speziellen Reintegrationspfad geschaffen – eine Rückkehrroute für das Kind von dem Moment an, in dem es das Zentrum für den Schutz von Kinderrechten betritt, bis zur vollständigen Genesung innerhalb seiner Gemeinschaft und Familie“, sagte Iryna Tuliakova.
Teilnehmer der Diskussion waren außerdem Oksana Lebedieva, Gründerin von Gen.Ukrainian; Anastasiia Stepula, Advocacy-Beraterin beim Ukrainischen Netzwerk für Kinderrechte; sowie Vertreter von NGOs, Bildungseinrichtungen und Medien.
